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Thomas Bach ist seit 2013 Präsident des Internationalen Olympischen Komitees
Thomas Bach ist seit 2013 IOC-Präsident © imago

IOC-Präsident Thomas Bach sieht Boston trotz seiner starken Bewerbung für Olympische Sommerspiele 2024 nicht wirklich in einer Favoritenstellung.

"Das ist wie in einem olympischen Finale, der Startblock steht für alle auf der gleichen Höhe", sagte der oberste Olympier am Samstag bei seinem Besuch des Biathlon-Weltcups in Oberhof.

Das amerikanische Olympia-Komitee USOC hatte sich in dieser Woche dafür entschieden, die Ostküstenmetropole in das Rennen um eine Ausrichtung in neun Jahren zu schicken.

Bach sprach später von einer "starken Bewerbung" - wohl auch, weil sie sich beinahe wie eine Kopie der Agenda 2020 liest, die Bach kürzlich in Monte Carlo vorgestellt hatte.

Überhaupt zeigte sich Bach in Oberhof von der Resonanz der Agenda in den verschiedenen Ländern sehr angetan.

"Das sehen wir derzeit in vielen Ländern und ich bin sehr glücklich darüber, wie schnell die Agenda ihre positive Wirkung entfaltet", sagte Bach.

Dem ebenfalls anwesenden Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), gab Bach dann auch gleich einen Rat für die deutsche Bewerbung mit entweder Berlin oder Hamburg.

"Es gibt keine Blaupause für die Organisation von Olympischen Spielen. Sie müssen für sich selbst stehen", forderte Bach: "Deshalb ist es so wichtig für die Bewerbungen, dass man auf der Basis der Olympischen Agenda 2020 seine eigene Message herausarbeitet."

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