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Die Olympischen Spiele in Rio könnten extrem teuer werden
Die Olympischen Spiele 2024 könnten erstmals in Afrika stattfinden © imago

Die deutsche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 erhält wohl einen weiteren Konkurrenten.

Südafrika will seinen Hut in den Ring werfen - allerdings mit einer landesweiten Bewerbung. Bislang war am Kap immer die Rede davon gewesen, dass Durban, Pretoria oder die Provinz Guateng ins Rennen einsteigen wollten.

Grund für das Umdenken ist die Reform Agenda 2020, die IOC-Präsident Thomas Bach im Dezember in Monaco im IOC eingebracht hatte.

"Wir haben nun einen anderen Blick auf die Spiele, man sieht das ganze Land und nicht nur eine Provinz oder eine Stadt", sagte Ivor Hoff, Sportminister der Region Gauteng mit der Metropole Johannesburg, laut Branchendienst insidethegames.

"Die Bewerbung nur einer Stadt könnte problematisch werden, weil es die Stadt finanziell überfordert", ergänzte Hoff. "Ein sich entwickelndes Land wie Südafrika könnte sich umfassender helfen, wenn mehrere Städte ins Rennen gehen", meinte der Minister.

Sein Land habe 2010 mit der Ausrichtung der Fußball-WM gezeigt, dass es Großereignisse in mehreren Städten erfolgreich managen und deshalb auch ein guter Gastgeber der ersten Sommerspiele auf dem afrikanischen Kontinent sein könnte.

Deutschland will sich für 2024 mit Berlin oder Hamburg bewerben.

Die Entscheidung darüber fällt im März. Boston und Rom haben ihre Bewerbung bereits offiziell angekündigt, Paris, Istanbul, Baku/Aserbaidschan und Doha/Katar sind weitere Kandidaten.

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