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Berlin und Hamburg wollen die Olympischen Spiele
Berlin und Hamburg wollen die Olympischen Spiele © Getty Images

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Mittwoch den Leitfaden veröffentlicht, auf dessen Grundlage die Entscheidung über die deutschen Olympia-Bewerberstadt zwischen Berlin und Hamburg gefällt werden soll.

Laut Bernhard Schwank, DOSB-Vorstand für Internationales/Olympiabewerbung, werde über die endgültige Gewichtung der in dem 102-seitigen Schriftstück aufgeführten Kriterien auf der Präsidiumssitzung des Verbandes am kommenden Montag und Dienstag beraten.

Zu den Kriterien, aufgrund derer die Bewerberkonzepte der Städte abschließend diskutiert werden, gehören: Vision und Olympisches Erbe, Gesamtkonzept der Spiele, Olympisches Dorf, Sportstätten, Umwelt und Nachhaltigkeit, Kosten und Finanzierung, Unterstützung der Bewerbung, Unterbringung und Transport, Paralympische Spiele, Internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Diese Punkte ergeben sich aus dem im Vorfeld des Bewerberrennens vom DOSB an die Städte verschickten Fragebogen.

Im Endspurt zwischen Berlin und Hamburg um die Kür des deutschen Kandidaten wurde zuletzt immer wieder mehr Transparenz im Bewerbungsverfahren gefordert.

Vor allem die Wichtigkeit der Olympia-Umfrage in beiden Städten ist bisher nicht konkret geklärt.

Dem Ergebnis der Umfrage soll im Entscheidungsprozess eine zentrale Rolle zukommen.

Am 16. März wird das DOSB-Präsidium eine bindende Empfehlung für eine der beiden Städte abgeben. Formell abgesegnet wird dieses Votum bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB am 21. März in Frankfurt/Main.

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