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Hamburger Olympia-Bewerbung
Hamburg ist seit dem 21. März 2015 Deutschlands offizieller Kandidat für die Olympischen Spiele 2024/2028 © Getty Images

Bundesjustizminister Heiko Maas sieht in dem neuen Anti-Doping-Gesetz einen positiven Impulsgeber für die Hamburger Olympia-Bewerbung.

"Bewerber für Olympische Spiele aus einem Land, in dem es ein Anti-Doping-Gesetz gibt, sollten einen Vorteil haben gegenüber Bewerbern, bei denen es keine solchen Gesetze gibt", sagte der SPD-Politiker der FAZ.

Wenn der Sport in einem Land den Kampf gegen Doping ernst nehme, so Maas, "sollte es eine Rolle spielen, inwieweit sich auch der Staat den Schutz der Athleten konsequent zur Aufgabe gemacht hat." Zudem wollten auch Sponsoren nichts mehr mit Doping zu tun haben.

"Mit unserem Anti-Doping-Gesetz unterstützen wir die Olympiabewerbung Hamburgs", sagte der 48-Jährige.

Das neue Gesetz, dem in Deutschland heftige Debatten zwischen Sport und Politik vorausgingen, soll am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden. Maas rechnet nicht mit viel Gegenwehr durch den deutschen Sport.

"Ich glaube nicht, dass der DOSB ein grundsätzliches Problem mit der Strafbarkeit des Selbst-Dopings hat", sagte Maas: "Der DOSB will, dass die Sportsgerichtsbarkeit effektiv bleibt. Und genau das stellen wir mit dem Anti-Doping-Gesetz sicher."

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