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Olympia 2024 in Hamburg
Der DOSB will sich für Olympia 2024 mit Hamburg bewerben © Imago

Die Hamburger Olympia-Planer haben im Zuge ihrer Bewerbung um die Sommerspiele 2024 die Veröffentlichung eines Finanzreports für den Sommer angekündigt.

Darin will die Politik "detailliert darlegen, was wir über die Kosten wissen", sagte Christoph Krupp, Hamburger Staatsrat der Senatskanzlei, am Dienstag bei der Landespressekonferenz in der Hansestadt. Erst planen, dann die Kosten ermitteln, dann bauen, sei das Hamburger Credo.

"Die Hamburger Kaufleute können besser mit Geld umgehen, als es die Hamburger Elbphilharmonie vermuten lässt", sagte Sport- und Innensenator Michael Neumann und kündigte mit Blick auf das bevorstehende Olympia-Referendum der Bürger im Herbst Kostentransparenz an: "Erst wenn wir am Samstag auch mögliche deutsche Ausrichterstadt sind, werden wir entsprechende Gutachten und Kostenschätzungen in Auftrag geben. Und sobald sie uns vorliegen, werden wir sie transparent der Öffentlichkeit vorlegen, um sie diskutieren zu können und zur Entscheidungsgrundlage des Referendums zu machen."

Fest steht bislang nur das Budget für die Bewerbung, das 50 Millionen Euro betragen wird. "Davon wird die Wirtschaft relativ sicher mindestens 50 Prozent tragen, vielleicht auch ein bisschen mehr", sagte Krupp.

Für die weiteren Kostenpunkte werde es nicht ein einziges Budget geben, sondern mehrere wie "das eigentliche Durchführungsbudget" und "ein Budget zur Erstellung der Olympic City".

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