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Hamburg bewirbt sich mit Kiel als Segelrevier für die Olympischen Spiele © Imago

Hamburg bewirbt sich mit dem Segelrevier vor Kiel um die Olympischen Spiele 2024.

Das gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Montag in Hamburg bekannt.

Kiel habe im Segeln einen "Weltruf", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Bereits bei den Spielen von München 1972 und Berlin 1936 wurde vor Kiel gesegelt.

Kiel setzte sich in einem internen Vierkampf durch: Auch Lübeck-Travemünde, Rostock-Warnemünde und Cuxhaven wollten die olympischen Regatten in gut neun Jahren austragen.

In den vergangenen Tagen hatte ein neunköpfiges Expertengremium unter Leitung von DOSB-Vorstand Bernhard Schwank die Reviere inspiziert und am Ende eine Empfehlung ausgesprochen.

"Kiel braucht man im internationalen Segelsport niemandem zu erklären", sagte Schwank, der von einer "Mehrheitsentscheidung" für Kiel sprach.

Für Segel-Ikone Jochen Schümann ist das Votum für die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins mit Blick auf die internationale Konkurrenz durchaus richtig.

"Wenn Sie nur den Segler in mir fragen, hätte ich für Warnemünde gestimmt. Aber Kiel macht mit seiner ganzen Tradition Sinn", sagte der dreimalige Olympiasieger: "Jetzt müssen Hamburg und Kiel etwas Gutes und Richtiges daraus machen."

Hamburg hatte sich im März als deutsche Bewerberstadt für Olympische und Paralympische Spiele 2024 und gegebenenfalls 2028 gegen Berlin durchgesetzt.

Neben der Hansestadt haben bereits Paris, Rom und Boston ihre Bewerbung angekündigt.

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