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Die Negativschlagzeilen um das stark verschmutzte Ruderrevier für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro reißen nicht ab: 500 Kilo Fischkadaver sollen innerhalb einer Woche aus der Rodrigo-de-Freitas-Lagune gefischt worden sein.

Den hohen Anstieg des Fischsterbens erklärten die Behörden mit starken Regenfällen. Die Verschmutzung ist schon länger bekannt. "Es stinkt zum Himmel in Guanabara Bay", kommentierte Spiegel Online im vergangenen Juni die Zustände.

Zuletzt war eine großangelegte Reinigungsaktion der Wasserstraßen von Rio wegen mangelnder Effizienz und zu hoher Kosten vorerst gestoppt worden. Bürgermeister Eduardo Paes beschwichtigt.

"Die Spiele fallen in eine Zeit, in der nur sehr wenig Regen fällt", sagte er und versprach für 2016 eine bessere Wasserqualität: "Deswegen wird es keine Probleme geben." Bisher haben die Brasilianer ihre Zusage nicht halten können, die Bucht zu reinigen.

Eine Studie des Oswaldo Cruz Institutes hatte zudem für Aufsehen gesorgt. Demnach ist der in die Bucht mündende Carioca-Fluss an mehreren Stellen mit antibiotika-resistenten Super-Bakterien verseucht, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen könnte.

Nach einem Test-Wettkampf im August 2014 hatten sich die Segler über Treibgut im Wasser beklagt.

Der australische Olympiasieger Nathan Outteridge hatte mit seinem Boot gar einen toten Hund gerammt.

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