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Bernhard Schwank steht als DOSB-Vorstand der Kommission zur Empfehlung des Bewerberreviers vor © Getty Images

Das Rennen um das Segelrevier der Hamburger Olympiabewerbung 2024 ist plötzlich ein Vierkampf:

Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Donnerstag mitteilte, inspiziert das neunköpfige Expertengremium neben Kiel, Lübeck-Travemünde und Rostock-Warnemünde auch das Revier vor Cuxhaven. Die Stadt in Niedersachsen geht als einziger Bewerber mit einem Nordseerevier in den Wettbewerb.

"Cuxhavens Oberbürgermeister Ulrich Getsch hat in einem Schreiben an DOSB-Präsident Alfons Hörmann jetzt noch einmal deutlich das Interesse seiner Stadt an den Segelwettbewerben bekundet und eine Sondersitzung des Rates für Ende April angekündigt, auf der die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden sollen", sagte Bernhard Schwank, der als DOSB-Vorstand der Kommission zur Empfehlung des Bewerberreviers vorsteht.

Das Gremium nahm am Donnerstag zunächst Rostock unter die Lupe. Am Freitag steht dann die Reise nach Lübeck und Kiel an, am Samstag darf sich Cuxhaven vorstellen. Anschließend wird die Kommission, in der neben Vertretern des DOSB und der Hansestadt Hamburg auch der Deutsche Segler-Verband (DSV) mit drei Personen vertreten ist, eine Empfehlung aussprechen. Die Entscheidung wird anschließend vom DOSB-Präsidium und der Stadt Hamburg getroffen. Die Bekanntgabe ist noch für den April geplant.

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