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Im Maria Lenk Aquatic Center in Barra sollen Wasserspringen und Wasserball stattfinden bei Olympia 2016
Im Maria Lenk Aquatic Center in Barra sollen Wasserspringen und Wasserball stattfinden © Getty Images

Die Renovierung der Wasserball-Arena für Olympia 2016 in Rio de Janeiro ist wegen zu hoher Kosten gestoppt worden.

Dies teilten Offizielle nach Monaten von Bauverzögerungen und Finanzierungsproblemen am Mittwoch mit.

Im Julio Delamare Aquatic Park, in der Nähe des legendären Maracana-Stadions gelegen, sollten eigentlich die Gruppenspiele ausgetragen werden. Aber die notwendigen 20-Millionen-Dollar-Garantie für die Instandsetzung der Arena konnte nicht aufgebracht werden.

Der Personalchef des Bundesstaates, Leonardo Espindola, sagte am Rande einer IOC-Sitzung, dass das Projekt "einfach zu teuer" sei. Die Wasserball-Spiele könnten laut Espindola entweder in den Olympic Park verlegt werden, wo die Wasserspringer- und Schwimm-Wettkämpfe stattfinden, oder ins Deodoro im Norden von Rio.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Spiele, die vom 5. bis zum 21. August stattfinden, mit Bauverzögerungen Schlagzeilen machen.

Die Segelwettkämpfe sollen hingegen wie geplant in den stark verschmutzten Gewässern stattfinden. In der Guanabara Bay waren antibiotika-resistente Super-Bakterien nachgewiesen worden. Nach einem Test-Wettkampf im August 2014 hatten sich die Segler über Treibgut im Wasser beklagt, aber Espindola erklärte, dass er sich sicher sei, dass die Gewässer bis zu den Testevents im August fertig seien.

Zudem wurden die Olympischen Ringe in Rios Madureira Park installiert. An der feierlichen Zeremonie nahm auch Rios Bürgermeister Eduardo Paes teil.

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