vergrößernverkleinern
French athletes celebrate on top of a do
Die olympischen Medaillen sollen 2014 in Paris gefeiert werden © Getty Images

Paris hat am Dienstag seine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 offiziell gemacht und wird damit endgültig zum Konkurrenten des deutschen Kandidaten Hamburg.

Unter dem Motto "Ich will die Spiele" ("Je veux les Jeux") stellen die Organisatoren in der französischen Hauptstadt die Bewerbung am Mittag im Beisein zahlreicher heimischer Olympiasieger vor.

Ebenfalls am Dienstag, dem "Welt-Olympiatag", entschloss sich Budapest für eine Kandidatur.

Neben Hamburg hatten zuvor schon Boston und Rom ihren Hut in den Ring geworfen, unter anderem Baku/Aserbaidschan und Doha/Katar könnten noch folgen.

Die Entscheidung über den Gastgeber 2024 fällt im September 2017 auf der Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Kuala Lumpur.

Paris hat bereits 1900 und 1924 Olympische Spiele ausgerichtet und wäre nach London (1908, 1948 und 2012) die zweite Metropole, die zum dritten Mal den Zuschlag erhält.

Die Franzosen hatten sich bereits für 1992, 2008 und 2012 beworben und waren gescheitert.

"Wir haben die Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit gezogen und gehen die Dinge nun methodisch und in der richtigen Reihenfolge an", sagte Frankreichs NOK-Präsident Bernard Lapasset, der wohl auch die Bewerbungsgesellschaft anführen wird.

In der ungarischen Hauptstadt Budapest, die im Gegensatz zum Mitfavoriten Paris als krasser Außenseiter ins Rennen geht, entschloss sich der Stadtrat mit großer Mehrheit für eine Kandidatur: 25 Ja-Stimmen, standen nur eine Gegenstimme und eine Enthaltung gegenüber.

Das ungarische Parlament muss der Bewerbung noch zustimmen, voraussichtlich im Juli wird abgestimmt. "Budapest kann mit Olympischen Spielen nur gewinnen", sagte Bürgermeister Istvan Tarlos.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel