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Vanessa Mae hat Erfolg mit ihrem Einspruch vor dem CAS © Getty Images

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Vierjahressperre für Star-Geigerin Vanessa Mae durch den Internationalen Skiverband FIS aufgehoben.

Der 36-Jährigen war von der FIS vorgeworfen worden, im Vorfeld der Olympischen Spiele 2014 Ergebnisse manipuliert zu haben, um an den Wettkämpfen von Sotschi teilnehmen zu können.

Dort war sie unter dem Namen ihres Vaters Vanakorn beim Riesenslalom am Start, den sie als 67. und Letzte beendete.

Die FIS hatte Mae Ende 2014 gesperrt.

Sie hielt es für erwiesen, dass bei den Qualifikationsrennen in Slowenien, bei denen Mae sich die für einen Olympiastart nötigen FIS-Punkte geholt hatte, manipuliert worden war. Mae legte daraufhin Einspruch ein und zog vor den CAS.

Dieser urteilte nun unter Vorsitz des deutschen Rechtsanwalts Martin Schimke, dass es für Maes Beteiligung an den Manipulationen in Slowenien keine Beweise gebe.

Dennoch seien die Rennen - wie von der FIS geurteilt - wegen der Eingriffe als ungültig zu betrachten, Mae hätte demnach nicht in Sotschi starten dürfen. Ihr Olympiaergebnis bleibt damit - wie von der FIS gewünscht - ungültig.

Nach Aufhebung der Sperre könnte Mae allerdings 2018 in Pyeongchang/Südkorea erneut starten, sofern sie sich dieses Mal regelkonform qualifiziert. 

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