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DOSB-Präsident Alfons Hörmann will eine neue Initiative starten
Alfons Hörmann ist seit dem 7. Dezember 2013 Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes © Getty Images

Nach dem Verzicht Bostons auf Olympia mahnt DOSB-Präsident Alfons Hörmann zur Geschlossenheit. Hamburg tue gut daran, sich auf die eigene Bewerbung zu konzentrieren.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat angesichts des Rückzugs des Hamburger Konkurrenten Boston zur Geschlossenheit bei der deutschen Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2024 aufgerufen.

"Wir nehmen die aktuelle Entwicklung in den USA naturgemäß mit großem Interesse zur Kenntnis. Sie zeigt, wie wichtig es ist, die Kräfte in der Ausrichterstadt und im ganzen Land zu bündeln", sagte Hörmann in einer Pressemitteilung.

Am Montag hatte Boston wegen der mangelnden Unterstützung in der Bevölkerung seinen Verzicht auf eine Bewerbung erklärt. In Hamburg ist die entscheidende Bürgerbefragung für den 29. November angesetzt.

Man tue gut daran, so Hörmann, sich voll auf die eigene Bewerbung zu konzentrieren und "weiter an unserem Konzept zu arbeiten, das aus Betroffenen aktive Beteiligte macht. Auf diesem Weg sollte es gelingen, die erkennbar positive und breite Unterstützung für unser Konzept von Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Hamburg zu sichern."

Neben Hamburg haben bislang auch Paris, Rom und Budapest Interesse an den Spielen 2024 bekundet. Zudem wird mit einer Bewerbung Torontos gerechnet. Als US-Ersatz für Boston hat bereits Los Angeles Interesse signalisiert.

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