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Dieses Wasser vom Cunha-Kanal fließt in die Guanabara Bay, Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2016
Dieses Wasser vom Cunha-Kanal fließt in die Guanabara Bay, Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2016 © Getty Images

Nach Meldungen über Viren und Keime in den Gewässern rund um die Olympia-Stadt Rio de Janeiro hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) das Internationale Olympische Komitee (IOC) und den Weltverband FINA in die Pflicht genommen.

"Es ist eine Aufgabe des IOC und des Weltverbandes, Standards herzustellen, dass es nicht gesundheitsgefährdend ist", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow nach dem WM-Sieg des Freiwasserteams in Kasan.

Auch die Gastgeber müssten mehr für die Wasserqualität bei den Sommerspielen im nächsten Jahr tun. "Die Brasilianer sind aufgefordert, da was zu machen", sagte Buschkow weiter. Für Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz war das "jetzt überhaupt kein Thema. Olympia ist noch weit weg."

Brasiliens WM-Dritte Ana Marcela Cunha macht sich keine Sorgen. "Wir hatten schon viele Rennen da und nie Probleme", sagte sie. Die Freiwasserrennen bei Olympia werden am legendären Copacabana-Strand ausgetragen. In den stark verschmutzten Gewässern um Rio waren zuletzt auch multiresistente Keime festgestellt worden.

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