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Rom könnte sich für Olympia 2024 bewerben
Um die Olympischen Spiele 2024 bewerben sich unter anderem Budapest und Hamburg © Getty Images

Hamburgs Konkurrent Budapest hat die letzte formale Hürde für seine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 genommen. Ungarns Parlament verabschiedete den entsprechenden Gesetzesentwurf mit großer Mehrheit.

Zuvor hatten sich bereits im vergangenen Monat Budapests Bewerbungskomitee MOB und der Stadtrat der Donau-Metropole für die Kandidatur ausgesprochen. In der Parlamentsabstimmung setzten sich die Olympia-Befürworter mit 151:33 Stimmen durch.

Ungarns Hauptstadt war trotz mehrerer Kandidaturen noch kein Gastgeber von Olympischen Spielen. Mit ihrer bislang letzten Bewerbung waren die Magyaren, die im Fall eines Erfolgs der erste osteuropäische Gastgeber von Sommerspielen nach Moskau 1980 wären, vor 55 Jahren an Rom gescheitert.

Budapests Olympia-Macher gehen in ihren Kalkulationen von einem Plus von umgerechnet über einer Milliarde Euro aus. Erwarteten Einnahmen von 3,48 Milliarden Euro sollen lediglich 2,45 Milliarden Euro Ausgaben gegenüberstehen.

Am 15. September endet für Interessenten an der Gastgeberrolle für die Spiele 2024 die Anmeldefrist beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Die Abgabe der Bewerbungsunterlagen muss jedoch erst bis zum 8. Januar 2016 erfolgen.

Die Vergabe der Spiele ist für den Sommer 2017 terminiert. Neben Hamburg und Budapest haben bislang auch Boston, Paris und wiederum Rom Kandidaturen für das größte Multisport-Spektakel der Welt in neun Jahren angekündigt.

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