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Die Spiele 2016 finden in Rio statt
Die U19-WM der Ruderer muss wegen starker Winde verkürzt werden © Getty Images

Von wegen schmutziges Wasser: Während alle Welt nach der Universitätsstudie über die bakterielle Verseuchung durch ungeklärte Abwässer auf die Lagune Rodrigo de Freitas blickte, brachten ausgerechnet starke Winde den Testlauf der Ruderer auf der olympischen Regatta-Strecke der Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro in Not.

Die WM der U19-Junioren musste wegen der ungünstigen Wetterlage gar um einen Tag verkürzt werden und endet bereits am Samstag.

Das Internetportal UOL Esporte zitierte die norwegische Athletin Aasta Gran Andreassen wie folgt: "Die Infrastrukur im Ruderstadion ist gut, die Verschmutzung ist ein geringeres Problem, aber der Wind ist wirklich schlecht. Ich kann sagen, dass dies einer der schlechtesten Orte war, an denen ich gerudert bin."

Weil die Gefahr bestand, dass die Boote aufgrund der für Samstagnachmittag und den ganzen Sonntag angekündigten Sturmböen kippen konnten, entschied sich der Ruder-Weltverband FISA für eine zeitliche Straffung der Weltmeisterschaften.

Im kommenden Jahr finden zwischen dem 6. und dem 20. August, also ungefähr im gleichen Zeitraum, die Olympia-Entscheidungen im Rudern und Kanu auf der Lagoa statt.

Bei den olympischen Wettkämpfen in einem Jahr könnten aber temporär errichtete Tribünen die vom Atlantik her wehenden Winde brechen und somit das bei der Junioren-WM aufgetretene Problem minimieren. Doch dem Aufbau des Provisoriums droht derzeit noch das juristische Veto.

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