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Die Hamburger haben in einer Abstimmung gegen Olympische Spiele gestimmt
In 73 Tagen findet das Referendum in Hamburg statt © Getty Images

73 Tage vor dem Referendum begrüßen 63 Prozent der Hamburger eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024.

Dies ergab eine repräsentative Befragung, die das Forsa-Institut im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in der ersten Septemberwoche vorgenommen hat. Bei der letzten Forsa-Umfrage im Februar dieses Jahres hatten 64 Prozent der Hamburger für eine Olympia-Bewerbung der Hansestadt votiert.

"Es gilt nun, die positive Stimmung in Hamburg und Deutschland zu stärken, die Wähler zu mobilisieren und durch ein zukunftsweisendes städtebauliches Konzept und vorbildliche Transparenz zu untermauern", sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper mit Blick auf das wegweisende Referendum am 29. November.

Die Bürgerbefragung werde "nur dann erfolgreich sein, wenn die Befürworter sich daran auch beteiligen. Deshalb gilt: Wer Olympia in Hamburg will, muss abstimmen - und zwar mit ja."

Nur im Falle eines positiven Votums der Hamburger Bürger wird die Olympia-Bewerbung aufrecht erhalten. Beim Referendum muss eine einfache Mehrheit für die Austragung der Spiele her, zudem müssen 20 Prozent aller Wahlberechtigten mit Ja stimmen - in Hamburg sind das etwa 260.000 von 1,3 Millionen Wahlberechtigten. Werden die Zahlen nicht erreicht, muss der DOSB die Bewerbung zurückziehen.

Neben Hamburg kandidieren auch Los Angeles, Paris, Rom und Budapest um die Ausrichtung des größten Multisport-Ereignisses der Welt. Eine Entscheidung über die Ausrichterstadt fällt im September 2017 in Lima (Peru).

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