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Los Angeles
Los Angeles richtete bereits 1932 und 1984 die Olympischen Spiele aus © Getty Images

Im Werben um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 bekommt Hamburg in Los Angeles einen weiteren starken Konkurrenten. Zuvor ebnet der Stadtrat den Weg.

Hamburg hat im Rennen um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 einen weiteren starken Konkurrenten erhalten.

Am Dienstag machte das Nationale Olympische Komitee (USOC) die erwartete Kandidatur von Los Angeles offiziell.

Zuvor hatte sich der Stadtrat der kalifornischen Metropole einstimmig für die Bewerbung um das Großereignis ausgesprochen. Neben Hamburg tritt L.A. gegen Rom, Paris und Budapest an.

L.A. war bereits 1932 und 1984 Olympia-Gastgeber, bei einer erfolgreichen Bewerbung wäre die "Stadt der Engel" der erste US-Olympia-Ausrichter seit Atlanta 1996.

Der Meldeschluss für potenzielle Kandidaten beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist am 15. September. Los Angeles ist der US-Ersatz für Boston, das seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Bereits in der Vorwoche hatte die Stadt einen detaillierten Finanzplan vorgelegt.

Darin wurde aufgeschlüsselt, wie sich das kalkulierte Budget von rund 4,1 Milliarden Dollar (rund 3,6 Millionen Euro) auf den Bau von Wettkampfstätten und die verschiedenen Dienstleistungen verteilt.

Der erwartete Gewinn beläuft sich auf 161 Millionen Dollar. Um den Ratsmitgliedern noch ausreichend Zeit für die Prüfung der Akten einzuräumen, war die Abstimmung auf Dienstag verlegt worden.

In Hamburg findet am 29. November die Bürgerbefragung zu Olympia statt, über die Vergabe der Sommerspiele in neun Jahren wird im Sommer 2017 beim 130. IOC-Kongress in Perus Hauptstadt Lima entschieden.

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