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Barack Obama kann sich die Spiele in Los Angeles offenbar sehr gut vorstellen © Getty Images

Hamburgs Konkurrent Los Angeles hat Unterstützung von US-Präsident Barack Obama für seine Bewerbung um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 erhalten.

"Der Präsident ist begeistert von der Ankündigung des Nationalen Olympischen Komitees, dass Los Angeles die US-amerikanische Bewerbung übernimmt", sagte Josh Earnest, Sprecher im Weißen Haus.

"Beide, sowohl der Präsident als auch seine Frau, sind erfreut und unterstützen die Bewerbung", erklärte Earnest weiter.

Am Dienstag hatte sich der Stadtrat der kalifornischen Metropole einstimmig für die Bewerbung ausgesprochen. Im Anschluss machte das Nationale Olympische Komitee (USOC) die Kandidatur offiziell.

Zuvor hatte Boston wegen fehlenden Rückhalts in der Bevölkerung zurückgezogen. Los Angeles tritt gegen Hamburg, Rom, Paris und Budapest an.

Obamas Unterstützung wurde bekannt gemacht, während Los Angeles' Bürgermeister Eric Garcetti und USOC-Chef Larry Probst zu Gesprächen bei Präsident Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne/Schweiz weilten.

Garcetti sagte, er habe in Lausanne "die Begeisterung und Aufgeregtheit, die in Los Angeles herrschen, dargestellt" und unterstrichen, das L.A. durch die Austragung der Spiele 1932 und 1984 bereits über große Erfahrungen mit Olympia verfüge.

"Das ist etwas, das zu unserer DNA gehört", sagte Garcetti und versprach Transparenz bei den Kosten, um einen ähnlichen Rückzug wie den von Boston zu vermeiden. Am 15. September muss die Bewerbung beim IOC eingereicht sein.

"Das ist ein neuer Start für alle Bewerber. Das ist der Moment, in dem das Rennen richtig beginnt", sagte Garcetti. 

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