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Hamburg
Hamburg bewirbt sich um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 © Getty Images

Mit einem symbolischen Akt will Hamburg den nächsten Schritt seiner Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 gehen.

Am 9. September übergeben Sportler in Hamburg das Bewerbungsschreiben an Vertreter der Hansestadt und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Spätestens am 15. September muss die Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorliegen.

"Wir liegen voll im Plan. Das ist zuletzt nach Außen nicht immer so deutlich geworden, weil es so viel Detailarbeit gegeben hat", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann über den Stand der Bewerbung in Berlin.

Die Organisation sei aufgebaut, die Sportstätten nahezu vollständig festgelegt. Hörmann: "Es ist wichtig, dass man seine Hausaufgaben gründlich erledigt, um am Ende eine überzeugende Bewerbung vorzulegen."

650 Einzelprojekte werden derzeit noch kalkuliert, um in den nächsten Wochen zu einer Aussage über die genauen Kosten der Spiele zu kommen.

Zuletzt waren Vorwürfe laut geworden, dass die Bürger in Hamburg am 29. November über Olympia abstimmen müssen, ohne den Preis der Spiele zu kennen. "Wir wollen in dieser Frage Klarheit schaffen", so Hörmann.

Wenig Verständnis zeigte Hörmann für die Kritik von UEFA-Präsident Michel Platini, der die Austragung der EM sowie von Olympischen Spielen in Deutschland innerhalb eines Jahres für nicht durchführbar hielt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will 2024 die EM ausrichten.

"Wir sehen die beiden Veranstaltungen nicht als Konkurrenz, mit Hamburg als Bewerberstadt noch weniger als mit Berlin, weil sich Hamburg für eine EM nicht als Endspielort aufdrängt", so Hörmann.

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