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Die Hamburger haben in einer Abstimmung gegen Olympische Spiele gestimmt
Hamburg bewirbt sich neben Rom, Budapest, Paris und Los Angeles um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 © Getty Images

Das Plenum der Hamburger Handelskammer hat sich hinter die Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen Sommerspiele 2024 gestellt.

Dies teilte die Selbstverwaltung der gewerblichen Hamburger Wirtschaft am Donnerstag mit und stützte sich unter anderem auf eine repräsentative Umfrage der Mitgliedsunternehmen, laut der im vergangenen Dezember 69 Prozent eine Bewerbung befürwortet hatten.

Das Plenum forderte allerdings, die Interessen der Hafenwirtschaft bei einer erfolgreichen Bewerbung "angemessen" zu berücksichtigen.

Im Falle eines Scheiterns solle zudem das Gelände Kleiner Grasbrook, auf dem bei Zuschlag durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) das Olympiastadion und weitere Wettkampfstätten entstehen sollen, wie in der Vergangenheit wieder gewerblich genutzt werden.

Neben Hamburg haben bislang Rom, Budapest, Paris und am Dienstag auch Los Angeles als Ersatz für den etatmäßigen US-Kandidaten Boston Bewerbungen angekündigt. Meldeschluss beim IOC ist am 15. September.

In Hamburg findet am 29. November die Bürgerbefragung zu Olympia statt. Über die Vergabe der Sommerspiele 2024 wird im Sommer 2017 beim 130. IOC-Kongress in Perus Hauptstadt Lima entschieden.

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