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Los Angeles
Los Angeles richtete bereits 1932 und 1984 die Olympischen Spiele aus © Getty Images

Der Weg für eine Bewerbung der US-Metropole Los Angeles um die Olympischen Sommerspiele 2024 ist endgültig frei.

Am Dienstag sprach sich der Stadtrat einstimmig und wie erwartet für die Kandidatur um die Austragung des Großereignisses aus. Bürgermeister Eric Garcetti und das Nationale Olympische Komitee (USOC) müssen nun eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnen, damit L.A. als US-Kandidat gegen Hamburg, Rom, Paris und Budapest antreten kann.

L.A., das bereits 1932 und 1984 Olympia-Gastgeber war, muss seine Kandidatur beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bis zum Meldeschluss am 15. September einreichen.

Die kalifornische Metropole ist der US-Ersatz für Boston, das seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Bereits in der Vorwoche hatte die Stadt einen detaillierten Finanzplan vorgelegt.

Darin wurde aufgeschlüsselt, wie sich das kalkulierte Budget von rund 4,1 Milliarden Dollar (rund 3,6 Millionen Euro) auf den Bau von Wettkampfstätten und die verschiedenen Dienstleistungen verteilt.

Der erwartete Gewinn beläuft sich auf 161 Millionen Dollar. Um den Ratsmitgliedern noch ausreichend Zeit für die Prüfung der Akten einzuräumen, war die Abstimmung auf Dienstag verlegt worden.

In Hamburg findet am 29. November die Bürgerbefragung zu Olympia statt, über die Vergabe der Sommerspiele in neun Jahren wird im Sommer 2017 beim 130. IOC-Kongress in Perus Hauptstadt Lima entschieden.

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