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DOSB-Präsident Alfons Hörmann will eine neue Initiative starten
Alfons Hörmann ist Präsident des Deutschen Olympischen Sport-Bundes © Getty Images

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht die Diskussion um die Finanzierung möglicher Olympischer Spiele 2024 in Hamburg gelassen.

"Die Tatsache, dass jetzt in Berlin niemand sofort aufsteht und 'herzlichen Dank' für die Anforderung des Mittelbedarfs sagt, darf man nicht überinterpretieren", sagte Hörmann am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Baden-Baden: "Ich will aber nicht ausschließen, dass es noch unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, wie das Finanzkonzept aussehen kann."

Die Debatte war aufgekommen, weil der Bund die im Hamburger Finanzkonzept veranschlagten 6,2 Milliarden Euro angeblich nicht zahlen möchte.

"Da wird viel gemutmaßt", äußerte Hörmann: "Dass in dem Moment, in dem die Zahlen auf den Tisch kommen, intensive Diskussionen beginnen, ist nicht überraschend und genau das Ziel."

Auch die jüngste Kritik einiger Hamburger Professoren am Olympia-Projekt sieht Hörmann gelassen. "Dass jetzt einige Professoren ihre Sicht der Dinge aufzeigen, ist in unser demokratischen Gesellschaft völlig in Ordnung", sagte der DOSB-Boss: "Wir werden ihre Argumente aufnehmen und widerlegen."

Trotz der Debatten zeigt sich Hörmann mit Blick auf das Olympia-Referendum Ende November optimistisch: "Alles deutet darauf hin, dass wir nach wie vor eine positive Stimmung haben. Wir sind zuversichtlich, dass Hamburg am 29. November als deutscher Fahnenträger bestätigt wird."

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