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Der Olympiatest wurde zum Sturzfestival
Der Olympiatest wurde zum Sturzfestival © Getty Images

Der Olympiatest der BMX-Fahrer in Brasilien wird zum Sturzfestival. Wegen starken Regens kommt es zu mehreren Blessuren, ein Fahrer verletzt sich an der Wirbelsäule.

Streik der Fahrer, Stürze und Knochenbrüche - und am Ende fiel der Olympiatest der BMX-Fahrer sogar gänzlich ins Wasser.

Weil die neu erbaute und auf Drängen der Athleten über Nacht entschärfte Piste nach Regenfällen zu gefährlich wurde, haben die Veranstalter den Test für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro am Sonntag nach mehreren Schauer-Pausen vorzeitig abgebrochen.

"Obwohl wir die Veranstaltung nicht beenden konnten, war es ein guter Test. Aber die Piste kann ohne einen erneuten Test nicht abgenommen werden", sagte Kevin MacCuish, BMX-Koordinator beim internationalen Radsportverband UCI.

Trotz des letztlich wetterbedingten Abbruchs zeigten sich auch die lokalen Organisatoren zufrieden.

"Alle Änderungen, die wir an der Bahn vorgenommen haben, die Gespräche mit den Athleten und Teamführern haben das Ganze zu einer echten Nagelprobe werden lassen", resümierte Agberto Guimaraes vom Komitee Rio 2016.

Nachdem die Athleten am Freitag wegen gefährlicher Abschnitte auf der Strecke in der Olympiazone Deodoro noch mit Streik gedroht hatten und am Samstag die kritischen Stellen ausgebessert worden waren, machte am Sonntag Regen den Sportlern zu schaffen.

Bei einem Sturzfestival traf es besonders zwei Brasilianer hart. Bianca Quinalha erlitt einen Handgelenksbruch, Rogerio dos Reis wurde mit Verdacht auf Rippenbruch und einer Verletzung an der Wirbelsäule ins Krankenhaus eingeliefert.

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