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DOSB Exekutivkomitee
Ole Bischof (r.) ist Vizepräsident des DOSB © Getty Images

Peking-Olympiasieger und DOSB-Vizepräsident Ole Bischof sieht durch den Doping-Skandal in der Leichtathletik auch die Bewerbung Hamburgs um die Olympischen Spiele 2024 beeinträchtigt.

"Natürlich ist es schwerer geworden. Die Menschen fragen sich, was da los ist", sagte der ehemalige Judoka: "Ich komme frisch in das Funktionärswesen rein und ärgere mich, wenn ich sehe, was andere für einen Schaden angerichtet haben."

In Hamburg entscheiden die Bürger beim Referendum bis zum 29. November über eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024.

Nach dem schockierenden Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) über systematisches Doping in der russischen Leichtathletik kann sich Bischof auch scharfe Sanktionen vorstellen.

"Das ist ein großes Fass. Wir kennen die genaue Faktenlage noch nicht, aber wenn sich jemand so daneben benimmt, wie es die Russen anscheinend getan haben, dann sollte man hart dagegen vorgehen", sagte der 36-Jährige.

Bereits am Freitag könnte der Weltverband IAAF den russischen Leichtathletik-Verband provisorisch ausschließen. Damit droht den russischen Athleten das Aus für Olympia 2016 in Rio de Janeiro.

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