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Die Olympischen Spiele in Rio 2016 finden ohne bulgarische Gewichtheber statt
Die Olympischen Spiele in Rio 2016 finden ohne bulgarische Gewichtheber statt © Getty Images

Bulgariens Gewichtheber dürfen wegen wiederholten Dopingmissbrauchs nicht an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen. Das teilte der Weltverband IWF am Donnerstag bei einem Treffen in Houston mit.

Elf Heber (acht Männer, drei Frauen) waren im vergangenen April im Trainingslager für die EM in Tiflis/Georgien positiv auf das anabole Steroid Stanozolol getestet und im August von der IWF zwischen neun und 18 Monaten gesperrt worden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die Sperren später.

"Bulgarien ist nicht berechtigt, an den kommenden Olympischen Spielen teilzunehmen", heißt es in dem Statement von Houston. Bulgarien ist ein "Wiederholungstäter".

2009 wurde der Verband vorübergehend suspendiert, nachdem im Jahr zuvor elf Heber des Landes vor Olympia in Peking positiv getestet worden waren. Auch 2000 in Sydney musste das Team nach Dopingfällen die Spiele verlassen, drei Sportlern wurden Goldmedaillen nachträglich aberkannt.

In Houston wurde ferner beschlossen, Rumänien einen Startplatz für Rio wegen multipler positiver Dopingtests während der Qualifikationsphase zu streichen.

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