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Die Olympischen Spiele finden 2016 in Rio de Janeiro statt
Japans Anti-Doping-Agentur fordert einen Ausschluss russischer Athleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro © Getty Images

Die japanische Anti-Doping-Agentur (JADA) hat sich für einen Ausschluss russischer Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ausgesprochen.

"Ich denke, wir müssen sehr hart gegen Russland vorgehen. Niemand will Olympische Spiele sehen, bei denen jeder an den Ergebnissen zweifelt", sagte JADA-Geschäftsführer Shin Asakawa der französischen Nachrichtenagentur AFP. Tokio ist Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2020.

"Können Personen, die gegen das System gearbeitet haben, rechtzeitig (vor Rio, Anm. d. Red.) in die andere Richtung arbeiten? Ich glaube, das ist sehr schwierig", sagte Asakawa weiter: "Aus der Anti-Doping-Perspektive denke ich nicht, dass russische Leichtathleten in Rio starten sollten.

Im November war der russische Leichtathletik-Verband ARAF wegen massiver Doping-Verstöße aus dem Weltverband IAAF ausgeschlossen worden. Damit droht den russischen Leichtathleten das Olympia-Aus.

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