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Michael Vesper ist deutscher Chef de Mission in Rio
Michael Vesper ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender des DOSB © Getty Images

DOSB-Vorstandsboss Michael Vesper (63) sieht die Medaillenausbeute der deutschen Mannschaft 2012 als Motivation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

"Wir geben keine konkrete Prognose ab. Aber das Ziel ist es, das Ergebnis von London 2012 mit 44 Medaillen zu halten - und wenn möglich zu toppen", sagte Vesper am Sonntagabend am Rande der Gala zum "Sportler des Jahres" in Baden-Baden. 

Vesper machte bei der Veranstaltung im Kurhaus keinen Hehl daraus, dass die Enttäuschung nach der geplatzten Hamburger Bewerbung um die Sommerspiele 2024 weiterhin groß ist.

"Der Schock sitzt noch tief, aber Jammern hilft nicht. Wir müssen nach vorne schauen", sagte Vesper. Die allgemeine Freude in Deutschland auf Rio 2016 sei aber der Beweis, "dass der olympische Gedanke nicht tot ist, sondern lebt", fügte der 63-Jährige an.  

Die Hamburger hatten sich Ende November in einem Bürgerreferendum mehrheitlich (51,6 Prozent) gegen eine Olympia-Bewerbung der Hansestadt ausgesprochen.

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