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Jörg Fiedler (l.) fährt mit den deutschen Degenfechtern nicht nach Rio
Jörg Fiedler (l.) fährt mit den deutschen Degenfechtern nicht nach Rio © Getty Images

Rio 2016 findet endgültig komplett ohne deutsche Fecht-Mannschaften statt. Beim letzten Qualifikationsturnier scheitern auch die Degen-Herren um Europameister Jörg Fiedler.

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro finden endgültig ohne deutsche Fecht-Teams statt.

Als letzte Hoffnung verpassten auch die Degen-Herren um den zweimaligen Einzel-Europameister Jörg Fiedler das Ticket für die Sommerspiele in Rio.

Beim letzten Qualifikationsturnier in Vancouver verlor das deutsche Quartett mit Fiedler, Constantin Böhm, Stephan Rein und Niklas Multerer im Viertelfinale gegen den Weltmeister Ukraine 30:45 und belegte Platz sechs. Es ist das erste Mal im derzeitigen Modus, dass Olympische Spiele ohne eine einzige deutsche Mannschaft stattfinden.

"Wir sind sehr enttäuscht, dass wir die Qualifikation nicht geschafft haben. Wir hatten es selbst in der Hand, aber am Ende war die Aufgabe zu groß", sagte Sportdirektor Sven Ressel zum Abschneiden der Degenfechter.

Zuvor hatten bereits die Degendamen um Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann, die Florett-Herren um den viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich und die Säbelfechterinnen ihre Hoffnungen auf einen Olympiastart aufgeben müssen.

Nach derzeitigem Stand wären lediglich vier deutsche Fechter für die Einzel-Wettbewerbe qualifiziert: Max Hartung, Matyas Szabo (beide Säbel), Peter Joppich und Carolin Golubytskyi (beide Florett). 

Im Falle einer Mannschaftsqualifikation hätte der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) auch im jeweiligen Einzelwettbewerb drei Starter stellen dürfen.

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