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Floyd Mayweather Jr. v Andre Berto
Floyd Mayweather jr. gewann alle seine 49 Profikämpfe © Getty Images

Bereits bei den Olympischen Spielen in Rio könnten erstmals Profiboxer zum Einsatz kommen. Der Amateurboxverband plant Änderungen, Floyd Mayweather könnte davon profitieren.

Bei den Olympischen Spielen in Rio werden möglicherweise erstmals Profiboxer zum Einsatz kommen.

"Wir sind wahrscheinlich die einzigen Sportler, die noch von Amateuren bei Olympia vertreten werden. Aber wir wollen die besten Boxer schicken", sagte der Präsident des internationalen Amateurbox-Verbandes AIBA, Wu Ching-Kuo, am Mittwoch. Eingriffe in die laufende Qualifikation könnten dies noch vor Rio ändern.

Bei Olympia wird traditionell zwischen Amateuren und Profis unterschieden, auch wenn zahlreiche erfolgreiche Olympia-Boxer später Superstars wurden - so etwa Muhammad Ali, George Foreman und Lennox Lewis, aber auch Henry Maske, der 1988 in Seoul Gold holte.

"Wir haben bereits eigene Profis, bei APB und WSB, aber wir gehen noch weiter", sagte Wu. Die nötigen Änderungen könnten noch vor Rio vorgenommen werden, auch wenn die Qualifikation bereits im Gange ist. "Das ist nach unseren Statuten absolut möglich", so Wu.

Verbände können demnach nun neue Anwärter für ein Olympia-Ticket benennen. Sollten diese akzeptiert werden, könnte etwa Floyd Mayweather, der sich noch immer um seine Goldmedaille 1996 betrogen fühlt, einen neuen Anlauf wagen.

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