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Die Guanabara-Bucht vor Rio macht einen besorgniserregenden Eindruck
Die Guanabara-Bucht vor Rio macht einen besorgniserregenden Eindruck © Getty Images

Wenige Monate vor dem Start der Olympischen Spiele in Rio sorgen die Wasserbedingungen an der Guanabara-Bucht für Kopfschütteln. Die Segler kämpfen mit Müll und Dreck.

In etwa sechs Monaten beginnen die Olympischen Spiele in Rio. Vor den Verantwortlichen liegt offenbar aber noch eine Menge Arbeit. Das wird besonders klar, wenn man sich die Guanabara-Bucht anschaut.

Dort sollen die Segler um Medaillen kämpfen, derzeit kämpfen sie sich im Training durch Müll und Dreck.

Heiko Kröger vom deutschen 2.4mR-Team nahm bei einem Training seine Kamera mit und präsentierte in einem Video einen Eindruck von den besorgniserregenden Bedingungen.

Das Segelteam fuhr an einer unglaublichen Menge an Müll und Dreck vorbei. 

"Wir möchten gerne schönere Bilder aus Rio sehen und zeigen. Das aktuelle Video von Heiko Kröger und dem 2.4mR-Team, das gerade in der Guanabara-Bucht trainiert, spricht Bände…", schrieb das Sailing Team Germany auf seiner Facebook-Seite.

Kröger selbst äußerte sich auf der Homepages des Segelteams.

"Wir trainieren extrem effizient und haben sehr viele wichtige Erkenntnisse gesammelt. Leider auch, dass das Müllproblem allgegenwärtig ist und bleibt", erklärte der 49-Jährige: "Wir sind zum Glück noch gesund. Mücken scheinen in unserer Ecke nicht das Problem zu sein. Es ist über 30 Grad und sehr feucht – auch nachts. Bis Sonntag sind wir noch hier. Mal sehen, was uns noch vor die Kamera kommt…"

Rio, wir haben ein Problem.

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