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Hendrick Pfeiffer qualifiziert sich für Olympia in Rio de Janeiro
Brasiliens Regierung warnt schwangere Frauen vor einer Reise zu den Spielen in Rio de Janeiro © Getty Images

Angesichts der rasanten Ausbreitung des Zika-Virus' warnt die Regierung vor den Risiken für werdende Mütter während der Sommerspiele in Rio de Janeiro.

Die brasilianische Regierung hat Schwangeren von einer Reise zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) abgeraten.

Die Regierung reagierte damit auf den globalen Notstand, der am Montag durch die Weltgesundheitsorganisation WHO wegen der rasanten Ausbreitung des Zika-Virus ausgerufen worden war.

Das teilte der Stabschef von Staatspräsidentin Dilma Rousseff am Montag mit.

"Das Risiko für schwangere Frauen ist sehr ernst zu nehmen. Es ist für sie eindeutig nicht ratsam, dieses Risiko einzugehen", sagte Kabinettschef Jaques Wagner. Rousseff selbst hatte in der Vorwoche angekündigt, "einen ernsthaften Kampf gegen das Zika-Virus zu führen".

Das Virus verbreitet sich explosionsartig.

Betroffen sind besonders Länder in Süd- und Mittelamerika, vor allem Brasilien. Deshalb werden ab dem 13. Februar in dem größten südamerikanischen Land 220.000 Soldaten eingesetzt, um die Nester der Gelbfiebermücke Aedes aegypti auszurotten, die das Virus auf den Menschen überträgt.

In den vergangenen drei Monaten sind in Brasilien rund 4000 Kinder mit Mikrozephalie, einer abnormen Kleinköpfigkeit, geboren.

Erwachsene können an dem Guillain-Barré-Syndrom erkranken, einer seltenen Nervenkrankheit. Diese kann zu dauerhaften Lähmungen führen.

IOC-Präsident Thomas Bach, der sich zu einem Besuch beim Olympia-Bewerber Los Angeles aufhält, erklärte, man stehe in "engem Kontakt" mit der WHO und den NOK's. "Es gibt kein Reiseverbot", betonte Bach, der darauf verwies: "Die Spiele finden im brasilianischen Winter statt, dies ist nicht die bevorzugte Jahreszeit für die Stechmücken."

Der Ausruf des Notstandes durch die WHO sorge zusätzlich für eine größere Aufmerksamkeit und größere Anstrengungen, das Virus zu bekämpfen".

Alle diese Faktoren machten ihn zuversichtlich, dass "wir während der Olympischen Spiele gute Bedingungen für Athleten und Zuschauer haben werden".

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