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Die Austragungsorte bei den Olympischen Spielen in Rio
Das Maracana ist normalerweise die Heimspielstätte der Topklubs Flamengo und Fluminense © Getty Images

Brasiliens legendärer Fußball-Tempel Maracanã ist seit Dienstag fest in olympischer Hand.

Bis zum 30. Oktober hat das Comitê Rio 2016 nach der Vertragsunterzeichnung mit der Regierung des Bundeslandes Rio de Janeiro als Eigentümer nun das Kommando in der 78.838 Zuschauer fassenden Arena, in der am 5. August die Spiele der XXXI. Olympiade sowie am 7. September die Paralympics offiziell eröffnet werden.

Neben Auftakt- und Schlussfeier ist die Stätte des deutschen WM-Triumphes 2014 auch wieder Fußball-Bühne.

Zum Sportkomplex gehört zudem die angegliederte Sporthalle Maracanãzinho, in der die olympischen Volleyballer aufschlagen.

Wegen der Schließung des Stadions sind Rios Topklubs Flamengo und Fluminense nun acht Monate lang heimatlos.

Gleiches gilt für Botafogo, das wegen der Bauarbeiten schon länger auf das olympische Leichtathletik-Stadion Engenhão verzichten muss. Auch für Touristen ist das Maracanã ab sofort Sperrzone.

Die Schlüsselübergabe an das lokale Organisationskomitee erfolgt außerdem am Mittwoch in der Arena de Juventude (Fechten, Moderner Fünfkampf, Basketball) und im Estádio de Deodoro (Rugby, Moderner Fünfkampf).

Am Freitag folgt der Parque Radical (Kanuslalom, BMX, Mountain Bike).

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