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Gewichtheben (Symbolbild)
Gewichtheben (Symbolbild) © Getty Images

Die deutschen Gewichtheberinnen haben bei der EM im norwegischen Forde ihr Ziel erreicht und sich den erhofften Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gesichert.

Die Athletinnen des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG) belegten im relevanten Teamranking den fünften Platz, der deutsche Verband darf damit eine Starterin zum Saisonhöhepunkt entsenden.

Die deutschen Männer hatten sich bereits bei den Weltmeisterschaften 2014 (Almaty) und 2015 (Houston) vier Quotenplätze für Rio gesichert.

"Ich bin sehr zufrieden und froh, dass wir das auf den letzten Drücker geschafft haben", sagte Bundestrainer Oliver Caruso: "Wir sind sehr gemeinschaftlich aufgetreten."

Bislang hat jedoch keine deutsche Heberin die erforderliche Norm erfüllt, dies soll spätestens beim Olympia-Testwettkampf am 2. Juli in Heidelberg nachgeholt werden.

Die besten Aussichten auf das Rio-Ticket hat Nina Schroth, die bei der EM in der Klasse bis 75 kg mit 222 kg im Zweikampf mit persönlicher Bestleistung den siebten Platz belegte.

Zur Normerfüllung fehlen der 24-Jährigen vier Kilogramm. "Ich bin sehr optimistisch, dass das noch funktioniert", sagte Caruso.

Die zweimalige Olympiastarterin Julia Schwarzbach besitzt keine echte Chance auf die Rio-Teilnahme.

Bei den Männern haben Almir Velagic, Alexej Prochorow (beide + 105 kg), Jürgen Spieß (105 kg), Nico Müller und Max Lang (beide 77 kg) die Norm erfüllt.

Lang ist aufgrund der geringsten Normübererfüllung derzeit als Ersatzstarter eingeplant.

Der frühere Europameister Spieß war am Samstag mit einer Zweikampfleistung von 388 kg (Reißen 175 kg/Stoßen 213 kg) Siebter geworden.

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