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Britta Heidemann verpasst die Olympia-Qualifikation
Britta Heidemann verpasst die Olympia-Qualifikation © Getty Images

Die Degenfechterin scheitert beim europäischen Kontinentalentscheid in Prag bereits im Viertelfinale und muss ihre Hoffnungen auf einen Start in Rio de Janeiro begraben.

Für Britta Heidemann ist der Traum von der vierten Olympiateilnahme beendet.

Beim europäischen Kontinentalentscheid in Prag verlor die Degen-Olympiasiegerin von Peking im Viertelfinale gegen die Finnin Catharina Kock mit 13:15 und vergab damit die letzte Chance auf die Qualifikation für die Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August).

Nur die Siegerin des Turniers in der tschechischen Hauptstadt darf in Brasilien an den Start gehen.

Nach dem Aus für Heidemann sind weiterhin nur vier Atheten des DFeB für Rio qualifiziert.

Säbelfechterin Anna Limbach hat die Olympia-Qualifikation ebenfalls verfehlt. Die 26-Jährige verlor im Halbfinale 8:15 gegen Sabina Mikina aus Aserbaidschan.

Damit fahren die deutschen Fechter mit nur vier Athleten zu den Sommerspielen (5. bis 21. August) nach Brasilien. Es ist das kleinste Aufgebot seit 60 Jahren.

Auch der zweimalige Einzel-Europameister Jörg Fiedler (Degen) hatte am Samstag die Qualifikation nicht geschafft.

Heidemann, vor vier Jahren in London Silbermedaillengewinnerin im Einzel, war bereits über den gesamten Qualifikationszeitraum von einer inzwischen chronischen Entzündung an der Achillessehne gehandicapt gewesen.

Weder mit der Mannschaft noch über die Einzel-Weltrangliste hatte die 33-Jährige vor der letzten Chance in Prag den Sprung nach Rio geschafft.

Im regulären Qualifiaktionszeitraum hatten die beiden Säbelelfechter Max Hartung und Matyas Szabo sowie Florettfechterin Carolin Golubytskyi und der viermalige Einel-Weltmeister Peter Joppich die Rio-Teilnahme perfekt gemacht.

Erstmals seit 1956 schickt der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) zudem keine Mannschaft zu Olympia.

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