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Ibrahim al-Hussein will auch bei den Paralympics an den Start gehen © Getty Images

Der syrische Flüchtling Ibrahim al-Hussein läuft mit dem Olympischen Feuer durch ein griechisches Lager. Sein Ziel: Die Teilnahme an den Paralympics in Rio de Janeiro.

Kleine Geste mit großer Symbolkraft: Am Donnerstag durfte der syrische Flüchtling Ibrahim al-Hussein das Olympische Feuer durch das Lager Eleonas bei Athen tragen.

"Ich habe den Fackellauf nicht nur für mich, sondern im Namen aller Flüchtlinge gemacht. Es ist wirklich eine Ehre", sagte der 27-Jährige. Al-Hussein war Judoka und Schwimmer, bevor er 2012 durch einen Bombenangriff Teile seines rechten Beines velor.

Bei den Olympischen Sommerspielen (5. bis 21. August) und den anschließenden Paralympics (7. bis 18. September) in Rio de Janeiro wird jeweils ein Flüchtlings-Team unter der Olympischen Flagge an den Start gehen. Al-Hussein will dabei sein.

Noch in diesem Monat wird er an den griechischen Schwimmmeisterschaften teilnehmen und könnte sich so für die Paralympics qualifizieren.

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