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Das IOC will innerhalb der nächsten Wochen eine Entscheidung fällen
Die Olympischen Spiele 2016 finden im August in Rio de Janeiro statt © Getty Images

Erschreckende Bilanz auf den Olympiabaustellen in Rio de Janeiro: Seit 2013 verloren elf Personen ihr Leben. Zuletzt stürzte ein Küstenradweg ein.

Auf den Baustellen der Olympischen Spiele 2016 ist es in Rio de Janeiro innerhalb der vergangenen drei Jahre zu elf Todesfällen gekommen. Das erklärte ein Offizieller der Gewerbeaufsicht des Bundesstaates Rio de Janeiro der Nachrichtenagentur AFP.

"Das ist eine beängstigende Zahl. Es gab elf Tote im Zuge der Olympia-Bauarbeiten seit 2013", sagte Robson Leite, Kontrolleur bei der Arbeitsaufsichtsbehörde. Die Toten seien bei der Errichtung der Wettkampfstätten sowie beim Ausbau der Infrastruktur zu beklagen gewesen.

Allein bei der Erweiterung des U-Bahn-Netzes seien drei Menschen verstorben, zwei weitere bei Arbeiten im Olympischen Park.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte der Einsturz eines Radwegs in der Olympiastadt mit zwei Todesopfern für Bestürzung gesorgt. Der Küstenradweg war auf einer Länge von 50 Metern eingestürzt, nachdem er von mehreren enormen Wellen getroffen worden war.

Die Fahrradstraße war erst am 17. Januar eröffnet worden, führt zum Olympischen Park nach Barra und hatte mehr als zehn Millionen Euro gekostet.

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