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Die Olympische Flamme wird bei den Spielen in Rio de Janeiro nicht im Stadion brennen © Getty Images

Die Olympische Flamme wird bei den Spielen in Rio de Janeiro nicht wie gewohnt im Stadion brennen. Das Feuer muss nach der Eröffnungsfeier umziehen.

Das Olympische Feuer erhält bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) ein "Stadionverbot". Die Flamme wird während der Wettkampftage in der neu konzipierten Hafenmeile Porto Maravilha stehen und nicht wie üblich im Stadion.

Auf dem sogenannten Olympia-Boulevard findet auch eines der offiziellen Fan-Feste mit Live-Übertragungen auf Leinwänden und Shows statt.

Wie Rios Bürgermeister Eduardo Paes am Mittwoch bestätigte, wird die Fackel nach der Stafette durch ganz Brasilien zur Eröffnungsfeier am 5. August ins berühmte Maracanã-Stadion getragen, wo zunächst die Olympische Flamme entzündet wird.

Anschließend zieht das Feuer jedoch in das komplett runderneuerte Hafengebiet weiter und kehrt erst wieder zur Schlussfeier in Rios Vorzeigearena zurück, die während der Spiele nur Schauplatz des olympischen Fußballturniers ist.

Obwohl das Maracanã über keine Laufbahn verfügt, wurde auf den Bau eines neuen Olympiastadions verzichtet. So finden die Leichtathletik-Wettbewerbe im Engenhão-Stadion statt, dessen Kapazität durch Zusatztribünen temporär auf 60.000 Plätze aufgestockt wird.

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