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In Rio werden bereits Testveranstaltungen für die Olympischen Spiele im Sommer durchgeführt © Getty Images

Neben dem Zika-Virus versetzt nun die Schweinegrippe die Olympia-Stadt in Sorge. In Rio wird daher ein Impfkampagne vorgezogen. Auch der Zika-Erreger ist weiter aktiv.

Virusalarm im Olympialand: Während seit Monaten weiterhin unkontrolliert der Zika-Erreger in Brasilien grassiert und mit Blick auf die Olympischen Spiele im August in Rio de Janeiro weltweit vor allem bei Athleten und ausländischen Besuchern Bedenken hervorruft, sorgt nun ein Ausbruch der Schweinegrippe für Unruhe.

Im Bundesland Rio wird wegen der Zunahme der Infektionsfälle mit dem H1N1-Virus sogar eine Impfkampagne vorgezogen.

Ab dem 25. April werden zunächst Kleinkinder, Schwangere, Senioren und Angehörige beruflicher Risikogruppen gegen den Grippe-Erreger immunisiert. Für eine Komplett-Immunisierung der gesamten Bevölkerung reicht der Impfstoff jedoch nicht aus.

Das Bundesland Rio vermeldet derzeit zwölf Fälle der Schweinegrippe, von denen sieben tödlich verliefen. Landesweit sind es gar schon 102 Tote, davon allein 70 im Bundesland Sao Paulo.

Auch der von der Mücke Aedes aegypti übertragene Zika-Erreger ist weiter aktiv. Das brasilianische Gesundheitsministerium bestätigte am Dienstag 1113 Fälle von Hirnmissbildungen vor allem bei Neugeborenen, von denen 189 eindeutig auf den Zika-Virus zurückzuführen seien. Die Auswertung von 3836 der insgesamt 7015 registrierten Fälle von Mikrozephalie steht noch aus.

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