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Steffen Justus ist bester Deutscher in Yokohama
Steffen Justus ist bester Deutscher in Yokohama © imago

Die deutschen Starter bleiben im japanischen Yokohama erneut hinter den Zielvorgaben zurück, dennoch werden die insgesamt sechs Plätze für Rio de Janeiro wohl besetzt.

Die deutschen Triathleten haben die Norm für die Olympischen Spiele in Rio (5. bis 21. August) auch im letzten Anlauf verpasst.

Bei den Rennen der WM-Serie im japanischen Yokohama verfehlten die insgesamt neun Starter der Deutschen Triathlon Union (DTU) eine Platzierung unter den besten Acht und damit erneut auch die geforderte Zielvorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Einzige deutsche Triathletin, die sich auf offiziellem Weg für Rio qualifiziert hat, ist damit Anne Haug. Da der DTU aber eigentlich drei Startplätze bei den Frauen und zwei bei den Männern zustehen, werden diese wohl auch ohne erfüllte Norm genutzt.

"Das sind die aktuellen Leistungsmöglichkeiten und da kann ich niemandem wirklich einen Vorwurf machen", sagte Bundestrainer Dan Lorang: "Die verpassten Olympia-Qualifikationschancen führen natürlich zu Enttäuschungen. Aber die Kurve zeigt insgesamt nach oben. Auch hier müssen wir sehen, dass wir das Positive für die anstehenden Aufgaben mitnehmen."

Bester Deutscher in Yokohama war Steffen Justus, der auf Rang 14 unmittelbar vor Gregor Buchholz landete.

Zudem kam Franz Löschke auf Platz 22. Es gewann der Spanier Mario Mola.

Bei den Frauen schafften Laura Lindemann als Zehnte und Rebecca Robisch auf Rang zwölf zwar Saisonbestleistungen, verfehlten die Olympia-Norm aber knapp.

Hanna Philippin landete auf Platz 16, Sophia Saller wurde 34., Anja Knapp belegte Rang 50. Der Sieg ging an die US-Amerikanerin Gwen Jorgensen.

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