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Michael Vesper
Michael Vesper ist Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) © Getty Images

Der Vorstandsvorsitzende des DOSB ist der Meinung, dass Großbritanniens Austritt aus der EU im Sport weniger Auswirkungen hat als in der Wirtschaft.

Großbritanniens bevorstehender Austritt aus der Europäischen Union (EU) wird nach Ansicht von Michael Vesper für den Sport weniger Folgen haben als für Politik und Wirtschaft.

"Ich bedaure die Entscheidung der Briten, sehe aber keine gravierenden Auswirkungen auf den Sport in Europa", sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Freitag auf SID-Anfrage.

Auch Martin Gerster, Haushaltsexperte für den Sport im deutschen Bundestag, sieht durch den Brexit keine großen Auswirkungen auf den deutschen Sport zukommen.

"Fundamental wird sich da nichts ändern. Die Ligen und Wettbewerbe finden weiterhin so statt wie bislang, auch wenn Großbritannien nicht mehr zur EU gehört", sagte der SPD-Politiker.

Allerdings wies der zuständige Haushaltsexperte des Bundestages für die Sportförderung auf Konsequenzen bezüglich deutsch-britischer Förderprogramme im Sport hin. "Wenn diese natürlich von der EU finanziert werden, wird man sich da auf Einschneidungen einstellen müssen", so Gerster.

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