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NBA All-Star Game 2016
Russell Westbrook (l.) und James Harden holten mit dem US-Team 2012 Gold © Getty Images

Team USA muss in Rio de Janeiro auf zwei weitere Stars verzichten. Offiziell fehlt das Duo verletzungsbedingt. Die Lage in Brasilien könnte jedoch Schuld sein.

Rekord-Olympiasieger USA muss für das Basketball-Turnier in Rio de Janeiro weitere prominente Absagen verkraften.

Nach dem Verzicht von Superstar Stephen Curry von NBA-Champion Golden State Warriors stehen nun auch Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder) und James Harden (Houston Rockets) nicht zur Verfügung. Das gaben beide am Freitag bekannt.

"Als Ergebnis von vielen schwierigen Gesprächen mit meiner Familie, den Rockets und anderen habe ich das Team USA informiert, dass ich nicht bei den Sommerspielen antreten werde", sagte Harden, hinter Curry zweitbester Werfer der NBA-Hauptrunde. "Diese Entscheidung tut weh, ich habe es mir nicht leicht gemacht", so Harden.

Angst vor Zika-Virus?

Auch Westbrook erklärte, der Entschluss sei ihm nicht leicht gefallen. Sein Land bei der WM 2010 und Olympia 2012 zu repräsentieren, seien schließlich Höhepunkte seiner Karriere gewesen.

Jerry Colangelo vom Team USA betonte bei ESPN, dass die Absagen nicht mit der Reise nach Brasilien zu tun hätten. Vielmehr sei das Duo verletzungsbedingt in Rio nicht dabei, nicht wegen zunehmender Bedenken bezüglich des Zika-Viruses.

Sowohl Westbrook als auch Harden spielten jedoch eine Saison ohne Verletzungen. 

Auch Curry nicht dabei

Bereits vor einigen Tagen hatte Curry aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme abgesagt.

Wie der 28-Jährige am Montag mitteilte, wolle er die Sommerpause zur Regeneration nutzen, unter anderem, um seine jüngsten Knie- und Knöchelverletzungen auszukurieren.

Derzeit steht der zweimal in Folge zum wertvollsten Spieler (MVP) der besten Basketball-Liga der Welt gewählte Spielmacher mit den Warriors im NBA-Finale gegen die Cleveland Cavaliers um LeBron James (Spiel 5 am Di., 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US).

James und Teamkollege Kyrie Irving hatten eine Entscheidung über die Olympia-Teilnahme bis nach dem Ende der Meisterschaft verschoben.

Die USA wollen ihren finalen Kader Ende Juni bekanntgeben

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