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Nach den Skandalen will sich die IAAF unter Präsident Sebastian Coe neu aufstellen
Sebastian Coe ist Präsident des internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF © Getty Images

Sebastian Coe geht nicht davon aus, dass viele russische Leichtathleten Ausnahme-Genehmigungen für den Start bei den Olympischen Spielen erhalten werden.

Weltverbands-Präsident Sebastian Coe erwartet nach dem Ausschluss von Russlands Leichtathletik-Verband RUSAF für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) nur wenige Ausnahme-Startgenehmigungen durch die IAAF für russische Aktive.

"Man sollte nicht glauben, dass es eine große Anzahl sein wird. Wenn Aktive aus Russland eine Ausnahme von der Sperre für sich beantragen, wird von Fall zu Fall entschieden werden, ob die Anforderungen erfüllt und sie sich in einem zuverlässigen System bewegen und wir das nachvollziehen können", sagte der britische IAAF-Chef am Samstag in Wien.

Das IAAF-Council hatte am Vortag neben dem generellen Ausschluss der RUSAF für russische Athleten "ohne Verbindung zum System" auch die Möglichkeit zu Olympia-Teilnahmen per Ausnahmegenehmigung beschlossen.

Zu den entsprechenden Kriterien gehören neben einer dopingfreien Sportler-Vita auch Nachweise für regelmäßige und vorschriftsmäßig durchgeführte Kontrollen.

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