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Polizei in Rio
47.000 Polizisten sollen während der Olympischen Spiele für Sicherheit sorgen © Getty Images

Sicherheits-Boss Andrei Rodrigues hat trotz den Gewalteskalationen und Protesten der Polizei keine Bedenken vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio.

Trotz der jüngsten Eskalation der Gewalt und den Warnungen der örtlichen Polizisten sieht Brasilien keinen Grund zur Besorgnis hinsichtlich der Sicherheit bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August).

"Ich habe volles Vertrauen in unsere Sicherheitsvorbereitungen", sagte Andrei Rodrigues, Leiter des Außerordentlichen Amtes für Sicherheit bei Großevents, rund fünf Wochen vor Olympia-Beginn am Mittwoch.

Am Montag hatten Polizisten bei einer Demonstration auf erschreckende Missstände in ihrem Berufsalltag aufmerksam gemacht.

"Willkommen in der Hölle", stand auf einem Plakat: "Polizei und Feuerwehrleute werden nicht bezahlt, wer immer nach Rio de Janeiro kommt, wird nicht sicher sein". Es fehle den Beamten aufgrund der wirtschaftlichen Krise an den einfachsten Mitteln wie Benzin oder sogar Toilettenpapier, auch ein Streik sei angesichts dieser Situation denkbar.

500.000 zusätzliche Menschen werden am Zuckerhut erwartet, 47.000 Polizisten und 38.000 Soldaten sollen daher während der Spiele für Sicherheit sorgen.

Auch hinsichtlich der Terrorgefahr sei Brasilien aufgrund des Austauschs mit internationalen Sicherheitsbehörden gerüstet, sagte Rodrigues: "Es ist die größte Operation mit internationaler Polizei-Kooperation - nicht nur in Brasilien, sondern auch für Interpol."

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