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Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa bleibt für die Olympischen Spiele in Rio gesperrt
Jelena Issinbajewa will mit aller Macht in Rio starten © Getty Images

Jelena Issinbajewa lässt sich vom Olympia-Ausschluss für Russland nicht beirren und beantragt das Startrecht für Rio. Ihre Chancen sind aber gering.

Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa hat trotz des Banns gegen die russischen Leichtathleten beim Weltverband IAAF ein Startrecht für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) beantragt. Das bestätigte ein Sprecher des russischen Verbandes ARAF der französischen Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.

Sportminister Witali Mutko hatte zuletzt angekündigt, dass insgesamt 67 russische Leichtathleten ein entsprechendes Gesuch bei der IAAF einreichen wollen. Allerdings will der Weltverband nur Sportler mit einem Startrecht für Rio ausstatten, die nachweislich im Ausland lebten und nicht dem russischen Dopingsystem unterstanden.

Dabei handelt es sich um wenige Ausnahmefälle. Issinbajewas Aussichten unter diese Ausnahmeregelung zu fallen sind deshalb mehr als nur gering.

Die 34-Jährige hatte jedoch zuletzt mehrfach angekündigt, ihr Startrecht notfalls auch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einklagen zu wollen. In der Vorwoche hatte die dreimalige Weltmeisterin mit Weltjahresbestleistung von 4,90 m ihr Comeback nach zwei Jahren Babypause gefeiert.

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