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DSV Media Day
Britta Steffen würde bei Dopingsündern hart durchgreifen © Getty Images

Britta Steffen macht sich dafür stark, dass Dopingsünder mit einer Sperre auf Lebenszeit belegt werden. Eine zweite Chance solle niemand erhalten.

Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen fordert für alle Dopingsünder Sperren auf Lebenszeit.

"Wenn jemand bewusst gedopt hat, sollte er lebenslang gesperrt werden und gar keine zweite Chance erhalten. Das ist etwas so Schwerwiegendes, wenn jemand mal voll war und dann gegen andere angetreten ist, finde ich das einfach unfair", sagte die 32-Jährige.

Ihre Schwimmkarriere hatte die frühere Weltmeisterin 2013 beendet.

Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zum Startrecht für russische Athleten bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) sieht Steffen differenziert.

"Wir wollen einen sauberen Sport. Deshalb sollte man ernst durchgreifen. Man sagt, es sei ein Wischiwaschi-Urteil, ich finde, das ist sehr komplex zu beurteilen. Wer im Ausland war und damit nichts zu tun hatte, kann ja nicht nur aufgrund seiner Nationalität gesperrt werden", sagte sie.

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