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Moritz Fürste wird die deutsche Hockey-Mannschaft als Kapitän anführen
Moritz Fürste äußert Verständnis für die IOC-Entscheidung © Getty Images

Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste zeigt Verständnis für die IOC-Entscheidung, Russland nicht komplett auszuschließen. Jeder, der sauber sei, habe eine Chance verdient.

Der zweimalige Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste hat Verständnis für den Entschluss des IOC, auf einen vollständigen Ausschluss der russischen Olympia-Mannschaft zu verzichten.

"Ich hoffe, dass diese Entscheidung die Voraussetzungen erfüllt, damit die bestraft werden, die schuldig sind", sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft: "Es ist ein schmaler Grat. Wenn es irgendwo schwarze Schafe gibt, ziehen diese viele Unschuldige mit in den Sumpf."

Wer betrüge, habe es nicht verdient, in Rio zu starten, so Fürste: "Aber genauso hat jeder, der sauber ist, es verdient, diese Chance zu bekommen."

Er hoffe, dass die zuständigen Sportfachverbände nun die richtige Entscheidung darüber treffen, wer in Rio starten darf und wer nicht.

Fürste gehört vor seiner dritten Olympiateilnahme zu den fünf Kandidaten, die als deutscher Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier zur Wahl stehen. Die weiteren Anwärter sind Ingrid Klimke (Vielseitigkeitsreiten), Timo Boll (Tischtennis), Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf) und Kristina Vogel (Radsport).

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