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Das Zika-Virus sorgt bei den Athleten vor Rio für viel Gesprächsstoff
Das Zika-Virus sorgt bei den Athleten vor Rio für viel Gesprächsstoff © Getty Images

Mit allen Mitteln versucht sich die mexikanische Delegation für die Olympischen Spielen in Rio vor dem Zika-Virus zu schützen. Dazu zählen auch Kondome.

Die mexikanische Delegation versucht die Angst vor einer Zika-Infektion am Rande der Olympischen Spiele (5. bis 21. August) mit Verhüterlis gering zu halten.

Die mexikanischen Athleten erhielten am Montag ein Anti-Zika-Kit, das neben einem Wirkstoff gegen Mücken und einem antibakteriellem Handgel auch Kondome beinhaltet.

Obwohl Zika hauptsächlich durch Stechmücken übertragen wird, soll das Virus auch durch sexuellen Kontakt weiterverbreitet werden können.

Ganz auf ihr Zika-Kit wollen sich die Mexikaner aber doch nicht verlassen. Wie der Gesundheitsminister des Landes am Montag mitteilte, werden neben der 124 Athleten, Trainer und Ärzte auch zwei Epidemiologen mit nach Brasilien reisen.

Im Land der Spiele sind bereits 1,5 Millionen Zika-Infektionen bekannt geworden. Darum haben bereits einige namhafte Athleten - insbesondere in Golf und Tennis - aus Angst vor dem Virus ihre Teilnahme an den Sommerspielen abgesagt.

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