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Tony Martin in seiner Paradedisziplin Zeitfahren © Getty Images

Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe: Zeitfahrspezialist Tony Martin spürt seine Knieprobleme, ist aber mit Blick auf Olympia aufgrund seines Plans zuversichtlich.

Radprofi Tony Martin blickt wegen seiner Knieprobleme vorsichtig optimistisch auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August).

"Es ist nichts kaputt. Es ist ein bisschen Flüssigkeit im linken Knie, irgendetwas war oder ist entzündet", sagte Martins Manager Jörg Werner am Donnerstag. Martin wollte demnach am Donnerstag schon wieder ein leichtes Training absolvieren und will wie geplant am Montagabend nach Brasilien aufbrechen.

"Wir hoffen, dass es sich mit genügend Ruhe bessert, dann steht Rio nichts im Wege", sagte Werner. Ohne Belastung verspüre Martin keine Schmerzen.

Rätsel um Ursprung von Martins Verletzung

Der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister war am Sonntag praktisch in Sichtweite des Ziels der 103. Tour de France in Paris ausgestiegen und sofort in seiner Schweizer Wahl-Heimat am Bodensee abgereist. Bei Olympia will Martin am 10. August in seiner Paradedisziplin um eine Medaille mitfahren. Zuvor soll der gebürtige Cottbuser auch im Straßenrennen am 6. August starten.

Die Ursache der Knieprobleme, die am letzten Samstag "aus heiterem Himmel" kamen, wie Martin sagte, ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt. "Wir wissen nicht so recht, wo es herkommt, er hat nichts verändert. Vielleicht hat ein Muskel zugemacht wegen der Kälte", sagte Werner.

Martin hatte am Montag bereits eine ähnliche Vermutung geäußert. "Vielleicht eine Überlastung, vielleicht eine Reaktion auf die etwas kühleren Temperaturen durch den Regen", meinte der 31-Jährige.

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