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Das Stadion in Köln: Ein möglicher Austragungsort für olympische Wettbewerbe?
Das Stadion in Köln: Ein möglicher Austragungsort für olympische Wettbewerbe? © Getty Images

Sportmanager Michael Mronz regt eine Bewerbung der Metropolregion Rhein-Ruhr für Olympia an. Einzelne Städte seien nicht mehr in der Lage, solche Events zu finanzieren.

Nach den zuletzt gescheiterten Versuchen, Olympische Spiele nach Deutschland zu holen, hat der Kölner Sport- und Eventmanager Michael Mronz eine große Bewerbung der Metropolregion Rhein-Ruhr angeregt.

"Einzelne Städte sind nicht mehr in der Lage, ein solches Großereignis allein zu finanzieren. Mit einer 'Rhein-Ruhr Olympic City 2028' bestünde die Möglichkeit, Olympische Spiele für Deutschland zu organisieren, wie sie es sonst weltweit nicht gibt", sagte der Vermarkter des CHIO in Aachen dem Express.

"Ich glaube, Nordrhein-Westfalen und damit Köln sollte ganz ernsthaft überlegen, sich für die Olympischen Spiele zu bewerben. Vor allem viele Sportstätten sind schon vorhanden", sagte Mronz: "Man kann alles in einer Dimension durchführen, die diese Sportarten in der Form noch nicht gesehen haben. Es würde den Sportarten einen nachhaltigen Schub geben."

Attraktiv sei dieses Modell nicht nur aus sportlicher und organisatorischer Hinsicht, sondern auch aus kultureller und politischer Perspektive.

"Gleichzeitig bringen die Spiele eine hohe Fokussierung auf Investitionen in die Infrastruktur mit sich – und das ist in NRW ja gerade eines der Kernthemen. Stichwort: Brücken. Damit könnte man einen riesigen Schub erreichen", meinte der Manager.

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