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Meredith Michaels-Beerbaum muss sich mit der Rolle der Ersatzreiterin begnügen
Meredith Michaels-Beerbaum muss sich mit der Rolle der Ersatzreiterin begnügen © Getty Images

Der Olympia-Kader im Springreiten steht: Die deutsche Top-Amazone muss wie 2012 aufs Nachrücken hoffen - vier Männer erhalten den Vorzug. Werth führt die Dressur-Equipe an.

Die deutschen Reiter für die Olympischen Sommerspiele in Rio stehen in den Teilbereichen Springen und Dressur fest.

Im Springen nominierte Bundestrainer Otto Becker den viermaligen Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Casello, den Weltranglistenzweiten Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet, Daniel Deußer (Wiesbaden) mit First Class und Marcus Ehning (Borken) mit Cornado NRW.

Nur Ersatzstarterin ist die Vorzeige-Amazone Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Fibonacci, Teamweltmeisterin von 2010 und auch vor vier Jahren in London nur Nachrückerin.

In der Dressur blieben große Überraschungen aus. Für Deutschland reiten in Rio die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) mit Weihegold, die Weltranglistenerste Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados, Dorothee Schneider (Frankfurt) mit Showtime und Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Cosmo.

Als Ersatzreiter fliegt Hubertus Schmidt (Borchen) mit Imperio mit nach Brasilien.

Den Kader der Vielseitigkeitsreiter gab Bundestrainer Hans Melzer entgegen der ursprünglichen Absicht ebenfalls bereits am Samstagabend bekannt.

Nach Rio fliegen Doppel-Olympiasieger Michael Jung (Horb) mit Takinou, Doppel-Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, Ingrid Klimke (Münster) mit Hale Bob und Andreas Ostholt (Warendorf) mit So is et.

Ersatzreiterin ist Julia Krajewski (Warendorf) mit Samourai du Thot.

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